Zusammenhalt zahlt sich aus
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Die Vereinshistorie

Schon früh, als der Fußballsport noch in den Kinderschuhen steckte, fanden sich in Forst sportbegeisterte junge Männer, die sich in dem am 1.6.1908 FV Germania und dem FC Preußen und dem 1914 Forster Jugendbund zusammen.

Hier wollte man die Kameradschaft und den Fußballsport in der Forster Gemeinde pflegen, zum Wohle der Forster Jugend.

Wie schon erwähnt, es war in der zeit in der der Fußball in Deutschland im entstehen war.

Ich möchte deshalb einmal zurück blenden um in kurzen Worten aufzuschreiben, wie es tatsächlich in dieser zeit gewesen ist.

Einen Sportplatz wie wir in jetzt kennen, gab es nicht. Es wurde auf einer Wiese gespielt, worauf sonst das Vieh weidete. Man musste nun, wenn man spielen wollte, diese Wiese in Ordnung bringen. Tore musste man vor dem Spiel aufsetzen und nach dem Spiel wieder abbrechen.

Als Ball diente ein eiförmiges Leder. Bälle kannte man noch nicht, da hierzu das Geld fehlte. Dieses „Ei“ hatte einer der Spieler auf irgendeiner Art besorgt.

Jetzt konnte da Spiel beginnen.

Oh nein, so weit war man noch nicht. Fußballschuhe natürlich zum spielen brauchte man ja auch. Fußballschuhe, wie sollte man an Fußballschuhe kommen? Kurz und einfach, man schlug von den alten Arbeitsschuhe den Absatz ab, Knollen (Stollen) drunten und fertig war der Fußballschuh.

Mit der Garnitur (Kluft) war es schon einfacher, hier mussten die Turnhose, Unterhemd und ein paar schwarze Socken herhalten

Jetzt konnte der Spielbetrieb beginnen.

Hier muß noch erwähnt werden, es bestand zwar eine Kasse, aber die war leer oder aber nur von geringem Bestand.

Also mussten die Mitglieder auch noch den finanziellen Teilübernehmen.

Bei einem Auswärtsspiel traf man sich per Fahrrad oder man machte eine Fußtour.

Ich kann nicht mehr sagen, wer der 1. Gegner auf dem Sportplatz war. Man konnte mir nur soviel sagen, das erste Spiel wurde mit 2:0 gewonnen.


Dies wurde aufgeschrieben, um der Jugend aufzuzeigen, welchen Idealisten zur damaligen Zeit am Werk waren, die den Grundstein für den heutigen VfR Forst gelegt haben.


Leider riss der 1914 beginnende Weltkrieg derart große Lücken in den Reihen der Sportler, die einen Weiterbestand der einzelnen Vereine unmöglich machte.

Die Initiative des Herr Johann Sauren ist es zu verdanken, dass ein Zusammenschluss der noch vorhanden Kräfte zustande kam und bereits 1919 mit der Gründung eines neuen Vereins einen Abschluss fand.


 


 

Ein Traum geht in Erfüllung
 30.09.1919

 Gründung des VfR Aachen Forst


Es waren folgende Sportkameraden, die den Grundstein des Vereins legten.


                                               Johann Sauren

                                               Wilhelm Buchental

                                               Hans Cuvelier

                                               Josef Cuvelier

                                               Franz Delpy

                                               Josef Dietz

                                               Franz Eysen

                                               Heinz Kreutzer

                                               Peter Kück

                                               Josef Mahnen

                                               Josef Moll

                                               Werner Rupp

                                               Wilhelm Rupp

                                               Jakob Sauren

                                               Martin Sauren

                                               Jakob Schaaf

                                               Heinz Schlösser

                                               Josef Schüller

                                               Kaspar Schüller

                                               Josef Spander

                                               Jakob Spander

                                               Paul Vaßen

                                               Gerhard Wienen


Diese Männer hielten  dann auch im Vereinslokal Cuvelier die Gründungsversammlung ab.

Es wurde Satzungen  erarbeitet, die den Fortbestand des Vereins gewährleisten sollten.


Es wurde als Vorstand gewählt:


                                   1. Vorsitzender           Johann Sauren

                                   Schriftführer               Jakob Spander

                                   Kassierer                     Jakob Sauren

                                   Spielführer                  Kaspar Schüller



Der Verein in den 20er Jahren

Die zwanziger Jahre brachten nicht die bei Kriegsende erhoffte Besserung der Verhältnisse in Deutschland. Not und Elend nahmen für breite Schichten der Bevölkerung infolge der Inflation (1924) und der steigenden Arbeitslosigkeit rapide zu. Forst war besonders durch die Stilllegung des Hüttenwerkes (endgültig 1926) betroffen, hatte die Hütte doch zahlreiche Familien in Forst und Umgebung über Jahrzehnte hinweg Arbeit und Brot gegeben.

Vor diesem Hintergrund muß der Idealismus gesehen und gewürdigt werden, der die Freunde des VfR zusammen hielt. Dabei war die sportliche Betätigung keineswegs erfolglos. Schon die Spielzeit 1920/21 brachte den Aufstieg der ersten Mannschaft in die B-Klasse und in der Spielzeit 1922/23 stieg man in die A-Klasse auf. 1924/25 konnte in dieser Spielklasse sogar der zweite Platz erkämpft werden.

Nachdem der Dachverband die Ligen neu strukturiert hatte, spielte die 1. Mannschaft des VfR 1926/27 in der 3. Gauklasse. Dort errang man 1972/28 die Meisterschaft und stieg in die 2. Gauliga auf.

Ob und welche Erfolge die Leichtathletikabteilung errungen hat, ist nicht mehr zu ermitteln. Auch über ihren Fortbestand wissen wir nichts.

Im Jahre 1929 wurde unter Führung Karl van der Biesen eine Handballabteilung gegründet.



Der Verein in den 30er Jahren

Die dreißiger Jahre leiteten die dunkelst Zeit der  Vereinsgeschichte ein. Zu Beginn des Jahrzehnts große Arbeitslosigkeit. 1933 dann der Beginn des „Tausendjährigen Reiches“, dessen Führer Arbeit und Brot versprach und dann auch gab, indem er eine gigantische Rüstungsindustrie an anlaufen ließ. Beinahe zwangsläufig die damit verbundene Weltanschauung 1939 zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges.

Die Handballabteilung stieg bereits 1930 in die nächst höhere Spielklasse auf. Nach einem weiteren Aufstieg musste sie aber 1935 aufgelöst werden, weil sich keine geeigneten Nachwuchsspieler fanden.

Die Fußballer ereichten 1930/31 den Aufstieg in die erste Gauklasse und spielten nach einer neuerlichen Strukturänderung innerhalb des Verbandes 1932/33 in der zweiten Bezirksklasse. Nach errungener Meisterschaft stieg man in die erste Bezirksliga auf und konnte 1935/36 den Klassenerhalt sicherstellen. 1937 gelang das nicht mehr, aber schon in de Spielzeit 1938/39 steig man wieder auf.

Auch in der Jugendarbeit war der Verein erfolgreich: Hier konnte die B-Mannschaft zunächst die Gruppenmeisterschaft und dann auch die Kreismeisterschaft erringen. Das war 1936. Im Jahre 1937 wurde die A-Jugend Gruppenmeister.

Wie sehr der VfR inzwischen in das Forster Leben eingebunden war und was er für die Forster bedeutete, mag eine Episode deutlich machen. Es ergab sich zwangsläufig, dass gute Spieler des VfR gelegentlich zu Vereinen wechselten, die in einer höheren Sielklasse spielten. So auch der Stürmerstar des VfR, Albert Schüller, der in die erste Mannschaft von Alemannia Aachen aufgenommen wurde. Dies gefiel den Forstern nun keineswegs und so verlor das elterliche Schuhgeschäft plötzlich zahlreiche Kunden. Es war wie ein Boykott. Mutter Schüller redete dem „Abtrünnigen“ ins Gewissen, der verärgert dem Fußballspiel ganz den Rücken kehren wollte. Aber nach einigen Monaten spielte „Al“ doch wieder erfolgreich in der ersten Mannschaft des VfR Forst.


Es war der Krieg, der dem sportlichen Tun ein Ende setzte.



Der Verein in den 40er Jahren

Die erste Hälfte des Jahrzehnts war angefüllt von dem grausamen Kriegsgeschehen. Von den Fronten trafen immer mehr Todesnachrichten ein. Seit dem Jahre 1943 kam es immer wieder zu Luftangriffen auf Forst. Lintert, Kreuzerdriesch und Grauenhof durch alliierte Bomber. Am 28 Mai 1944 wurde Forst durch Bombenteppiche regelrecht umgepflügt. Es gab 167 Tote, davon allein achtzig im Keller Tuchfabrik Brülls an der Trierer Straße. Zahlreiche Familien hatten ihre ganz Habe verloren und wurden obdachlos. Die Zwangsevakuierung großer Teile der Bevölkerung leitete die größte Bevölkerungsumschichtung ein, die Forst je erlebt hat.

Mit dem 9. Mai 1945 war die deutsche Kapitulation in Kraft getreten. Einige Getreue des VfR hatten den Krieg überstanden und kehrten nach und nach zurück. Schon im September 1945 wurde die Vereinsarbeit wieder aufgenommen und ein erstes Fußballspiel ausgetragen gegen des TuS Eilendorf.

Es gelang sogar die Gründung einer Damen- und einer Herren-Handballabteilung, die aber nach einigen Jahren den Spielbetrieb wieder einstellen mussten.

Bei den Fußballern stieg in der Folge die erste Mannschaft in die Bezirkklasse auf und die A-Jugend errang die Gruppenmeisterschaft.

Im Jahre 1949 feierte der Verein sein 30 jähriges Bestehen mit einem von ihm ausgerichteten Turnier. Hierzu traten vom VfR die erste Mannschaft, die Reservemannschaft und die A-Jugendmannschaft an.

Mit dem VfR erhob sich auch Forst langsam aus den Ruinen. Wer sich an die damaligen Zustände erinnert, z.B. an die beispiellose Wohnungsnot der aus der Evakuierungen heimkehrenden Bevölkerung, der wird ermessen können, welche Leistung darin bestand, jungen Menschen in dieser Situation in einem Verein ein Stück Heimat zu geben, verbunden mit der Hoffnung auf eine wesentliche Besserung der Verhältnisse.





 Der Verein in den 50er Jahren

Die fünfziger Jahre waren gekennzeichnet durch den langsamen aber stetigen Wiederaufbau. Es entstanden Arbeitsplätze, die Wohnungsnot wurde gemildert, hie und da kam es sogar schon zu einem bescheidenen Wohlstand. Die Verhältnisse dieses Jahrzehnts sind auch gekennzeichnet durch den starken Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den durch den Krieg verloren gegangen Ostgebieten des ehemaligen Deutschen Reiches.

Die erste Fußballmannschaft des VfR spielte zu Beginn des Jahrzehnts in der Bezirksklasse bis sie dann 1954 in die 1. Kreisklasse absteigen musste. Es war das Jahr des 35. Stiftungsfestes. Aber schon in der Spielzeit 1954/55 erreichte man den Wiederaufstieg in die Bezirksklasse.

In den Jahren 1957 und 1958 gewann die AH Altherrenmannschaft ohne Punktverlust den „Heinrich-Grimme-Gedächtsnispokal (Heinrich Grimme war langjähriger Torwart von Borussia Brand.

Die C1 Jugendmannschaft wurde 1958/1959 Gruppenmeister.




 Der Verein in den 60er Jahren

Das fünfte Jahrzehnt der Vereinsarbeit zeigte einen typischen Querschnitt durch die Höhen und Tiefen, die ein Amateurverein trotz guter Leitung und beispielhaftem Zusammenhalt immer wieder durchzustehen hat.

Das Jahrzehnt begann man mit einem Gedächtnisturnier für den langjährigen Torwart der ersten Fußballmannschaft, Jakob Klaren. Die erste Mannschaft spielte in der Bezirkslasse, musste aber nach der Spielzeit 1961/62 in die erste Kreisklasse absteigen.

Dafür konnten aber die Jugendmannschaften mit beachtlichen Erfolgen aufwarten:


            Die B1-Jugend holte 1960/61 den Meistertitel in ihrer Gruppe

            Die D1-Jugend holte 1964/65 den Meistertitel in ihrer Gruppe

            Die B1-Jugend holte 1965/66 den Meistertitel in ihrer Gruppe

            Die C1-Jugend holte 1966/67 den Meistertitel in ihrer Gruppe

 Die D1-Jugend holte 1966/67 den Meistertitel in ihrer Gruppe


Die Spielzeit 1967/68 brachte den Wiederaufstieg der ersten Mannschaft in die Bezirksklasse, während die C1-Jugend Gruppen und auch Kreismeister wurde.

Die B1-Jugend und die C1-Jugend waren bei einem Osterturnier in Büsbach erfolgreich.


In der Spielzeit 1968/1969 steig die erste Mannschaft trotz Einsatzfreudigkeit und Trainingsfleiß erneut in die erste Kreisklasse ab. Dagegen konnte sich die B-1 Jugend die Gruppen- und auch die Kreismeisterschaft erkämpfen und nahm dann an den Spielen um die Mittelrheinmeisterschaft teil, wo sie das Endspiel erreichte. Gegen eine Mannschaft des 1. FC Köln unterlag man mit nur 1:2 Toren.

Im Dezember 1969 wurde dem Verein eine Damen-Gymnastik-Abteilung angegliedert, die auch jetzt noch Bestand hat.

Als der Verein 50 Jahre bestand, hatte er 220 Mitglieder. Die Aktiven stellten zu diesem Zeitpunkt drei Seniorenmannschaften, eine Altherrenmannschaft und sechs Jugendmann-schaften.

Hatte der VfR bis Ende dieses Jahrzehnts einen Sportplatz am Schlackenberg benutzt, so konnte er seit 1969 seine Aktivitäten auf der neu erstellten Sportanlage an der Sonnenscheinstraße entfalten, wo er auch jetzt noch „zu Hause“ ist.




 Der Verein in den 70er Jahren

Die siebziger Jahre verliefen für den VfR Forst weniger hektisch aber auch weniger erfolg-reich als das vergangen Jahrzehnt.

Nach der Saison 1974/75 stieg die erste Fußballmannschaft aus der ersten Kreisklasse ab. Aber schon im zweiten Jahr der Klassenzugehörigkeit wurde man dort Meister und stieg 1977 wieder in die erste Kreisklasse auf. In derselben Spielzeit 1976/77 verpasste die zweite Mannschaft den Aufstieg in die zweite Kreisklasse nur knapp.

Erfolgreicher war man dann in der Spielzeit 1977/78: Die erste Mannschaft sieg aus der 1. Kreisklasse in die Bezirksliga auf, während die zweite Mannschaft Meister in der 3. Kreis-klasse wurde.

Die Altherrenmannschaft wurde in ununterbrochener Folge zum dritten Male Meister eines Hallenturniers in Simmerath.

Am Ende des Jahrzehnts erreichten die aufgestiegenen Mannschaften 1978/79 gute Platzierungen im Mittelfeld ihrer Spielklasse. Das gilt für die erste wie die zweite Mann-schaft.

Meiser in Ihrer Gruppe wurden die D1-Jugend, die D2-Jugend und die E-Jugendmannschaft.


Bei der 60. Wiederkehr des Gründungstages stellte der Verein eine erste, eine zweite und eine dritte Mannschaft, eine Altherrenmannschaft, je eine Mannschaft der A-, B- und C—Jugend, drei D-Jugend und zwei E-Jugendmannschaften

Aus Anlass de Jubiläums veranstaltete man eine viel beachtete Sportwoche vom 6. bis 16. Juni 1979.




Der Verein in den 80er Jahren

Im siebten Jahrzehnt seines Bestehens erlebte der VfR bedeutende Höhepunkte seiner Vereinsgeschichte. Nicht nur stieg die erste Mannschaft nun in die Landesliga auf, auch die Jugendabteilung konnte mit einer ganzen Reihe von Meisterschaften aufwarten:

In de Saison 1980/81 waren sowohl die A-Jugend wie auch die D-Jugend erfolgreich. Nach diesem guten Beginn stellte am Ende des Jahrzehnts die C-Jugend den Aufsteiger zu einer Sonderstaffel.

Die Jugendabteilung hatte zu diesem Zeitpunkt 155 Mitglieder, wovon 22 (d.h.14%) aus dem Ausland stammten; eine bemerkenswerte zahl, die die Integrationsfähigkeit des Vereins unter Beweis stellt. Dies ist eine Verhalten und eine Leistung, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.


Prägend für das Jahrzehnt war aber die zweimalige Teilnahme an Eröffnungsspielen zum DFB Pokal.


Am 27. August 1983 spielte der VfR Forst auf dem Aachener Tivoli gegen den Bundesligisten 1. FC Köln vor fast 6000 Zuschauern. Zwar verlor man erwartungsgemäß, aber es gelang der Forster Mannschaft, das Ergebnis mit 1:6 Toren im Rahmen zu halten, und den Amateur-Fußball würdig zu vertreten. Vie Jahre später, am 29. August 1987, hatte man aus demselben Anlass den SC Karlsruhe zu Gast. Jetzt verlor man vor ca 1500 Zuschauern mit 0:5 und erhielt trotzdem eine gute Leistung bescheinigt.


Trotz dieser Höhepunkte musste hart trainiert werden. War die erste Mannschaft 1984 dem Abstieg nahe, so erreichte sie 1986 in der Landesliga die Vizemeisterschaft.


Im Februar 1987 starb der schon erwähnt Albert Schüller, der ehemalige Stürmerstar des VfR, der inzwischen zu einer Forster Fußball Legende geworden war. Rund 1200 Spiele hatte er für den VfR Forst bestritten.


Vom 15. bis 20. Juni 1987 richtete der Verein ein Gedächtnisturnier für Erich Lenzen aus, der hervorragende Spieler in der ersten Mannschaft gewesen war und danach dem Verein als Jugendtrainer und Jugendbetreuer die Treuer gehalten hatte.


                       



 Der Verein in den 90er Jahren

Die neunziger Jahre verliefen bei stetigem und beharrlichem Bemühen um einen guten Breitensport für möglichst viele Interessenten in ruhigen Bahnen. Jetzt wo der Verein sich anschickt, sein 75-jähriges Bestehen zu feiern, stellte sich die Situation so dar:


Einschließlich der vier Ehrenmitgliedern  beträgt die Mitgliederzahl 301. Davon sind 156 Männer, Frauen und Jugendliche in den Mannschaften und Gruppen aktiv.

Einen Schwerpunkt bildet die Jugendarbeit, wo 126 Jugendliche sich sportlich betätigen.

Von diesem sind etwa 30 % nichtdeutscher Herkunft. Sie kommen aus der Türkei, aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Italien und Portugal.

In der A-Jugend haben die „Ausländer“ sogar einen Anteil von mehr als 50 %.

Fünfzehn Damen sind in einer Gymnastik-Gruppe aktiv.


Die erste Mannschaft, Aushängeschild eines jeden Vereins, der da Fußballspiel  betreibt, spielt seit der Saison 1981/82 ununterbrochen in der Landesliga. Sie ist damit die Mannschaft, die in dieser Liga am längsten vertreten ist. Das ist umso höher zu bewerten, wenn man berücksichtigt, dass nicht selten gerade aus den 1. Mannschaften die besten Spieler zu Vereinen wechseln, die in höherrangigen Ligen spielen.


Im Jahre 1996/97 stieg man leider aus der Landesliga ab, um dann in der Bezirksliga bis zur Saison 2000/2001 um dann auch aus der Bezirksliga abzusteigen.




Die zweite Mannschaft machte dem Verein ein Jubiläumsgeschenk, indem sie 1994 erstmal in die Kreisliga A aufstieg. Dabei hatte es nach der Spielzeit 1990/91 wegen mehrer Abgänge zunächst so ausgesehen, als käme eine 2. Mannschaft gar nicht mehr zu Stande. Mann schaffte einen Neuanfang vor allem dadurch, dass man ehemalige Jugendspieler des Vereins für diese Mannschaft reaktivieren konnte. Schaffte zunächst den Verbleib in der Kreisliga B. So trugen die glückliche Hand des Trainers und die Einsatzfreude der Spieler schon nach drei Jahren den Meistertitel und damit den Aufstieg in die Kreisliga A ein.


In der Saison 996/97 stieg man wider in die Kreisliga B ab.


Eine dritte Mannschaft spielte nach wie vor in der Kreisliga C.

Auch eine Altherrenmannschaft ist weiter aktiv.


Die Jugendarbeit, in der Freude am Spielen immer noch einen deutlichen Vorrang vor dem Gewinnen hat, wird mit sieben Mannschaften geleistet. Da bestehen (nach Alterklassen) eine A-, eine C-, eine D-, und eine E-Jugend Mannschaft.

Zwei Jugendmannschaften gehören der Klasse F an. Die jüngsten kicken in der G, genannt Bambini“


     Der Verein im neuen Jahrhundert (2000 bis 2010)

Seit dem Jahre 2001 spielt man nun in der Kreisliga A, in der immer wieder einen der vorderen Plätze erreicht. Leider gelingt (manchmal sogar als 2.) der Aufstieg nicht.

In diese Saison 2008/09 spielt man in der erstmal geschaffenen eingleisigen Kreisliga A.

Eine sehr starke Gruppe, in dem man wieder vorne mitspielt, ohne das erhoffte Ziel, den Ausstieg in der Bezirksliga zu erreichen.


Die zweite Mannschaft stieg in der Saison 1994/95 wieder in die Kreisliga A auf, aber leider nach einem Jahr wieder ab.

So spielt man zurzeit in der Kreisliga B, wo man auch im oberen Bereich der Tabelle am Ende landen wird.


Eine kurzfristig spielende dritte Mannschaft wurde wegen atmosphärischer Störungen in der Winterpause geschlossen.


Die AH-Mannschaft gibt auch, obwohl es immer schwerer wird, Leute nach der aktiven zeit für eine solche Mannschaft zu begeistern.


Die Jugendabteilung hat einer einem Durchhänger wieder eine große Anzahl an Mannschaften. Zurzeit spielen ca 100 Kinder und Jugendliche in folgenden Mannschaften in Forst:


                                1 B-Jugendmannschaft

1 C-Jugendmannschaft

1 D-Jugendmannschaft

2 E-Jugendmannschaften

2 F-Jugendmannschaften

1 G-Jugendmannschaft (Bambini)


In dieser Saison haben es 3 Mannshaften geschafft den Meistertitel zu erringen. Zwar in der Normalgruppen, aber langen Jahren ohne Titel, ein toller Erfolg.

Alles in allem ist es sehr schwer geworden, einen Fußballverein erfolgreich zu führen, weil die Einstellung der jungen Leute anders ist, als man die früher gekannt hat.

Weiterhin gibt es zu viele andere Freizeitmöglichkeiten, die es frühre nicht gab, die dem Fußballsport Potential wegnehmen.


Doch lassen wir zufrieden sein. Der VfR Forst ist in dieser schwierigen Zeit gut aufgestellt, und wird auch in Aachen ein Aushängeschild bleiben.



Herausragendes Ereignis in der Jugendabteilung war das erringen der B-Jugend Mittelrheinmeisterschaft am 06.06.1969



Die größten Erfolge in der Seniorenabteilung waren:

         1981/82      Aufstieg in die Landesliga (wo man dann 13 Jahre blieb)

  1. Pokalspiel gegen 1. FC Köln (1:6 auf dem Tivoli)

  2. Pokalspiel gegen Karlsruhe SC (0:5 auf dem Tivoli)

  3. Ausrichtung der Stadtmeisterschaft in Aachen



    Nach Albert Schüller gingen auch 2 andere Forster Spieler zum Tivoli:


             Fred (Pommer) Schumacher und Norbert (Nobby) Lenzen

                     

                             Die Vorsitzenden des VfR Aachen Forst                                     

  1. Johann Sauren
  2. Jakob Sauren

  3.  Franz Beeckx
  4. Franz Genotte
  5.  Heinrich Pesch
  6. Heinrich Nöel
  7. Peter Ottmann
  8. Franz Delpy
  9. Josef Sauren
  10. Josef Spander
  11. Josef Joisten
  12. Josef Frohn
  13. Heinz Kuhl
  14.  Martin Simons
  15. Gerd Kaußen
  16. Julius Bohren
  17.  Benno Sujata
  18.  Wolfgang Hensel
  19. Peter Menten
  20. Alex Unkelbach
  21.  Hans Evers
  22. Karl Heinz Schöppen
  23. Ralf Villemont
  24. Karl Heinz Mund
  25. Stefan Mioska

Die Ehrenvorsitzenden des VfR Aachen Forst


  Peter Menten

 Alex Unkelbach




Gründer des Vereins:
Johann Sauren